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Descent
DescentAuch wenn schon einige Zeit zuvor eine pseudo-3D-Ansicht bei Spielen wie Ultima Underworld eingeführt worden war, hatte es bis Mitte der 90er Jahre noch kein Spiel gewagt, wirklich die dritte Dimension zu betreten. Das sollte sich 1995 mit dem Erstlingswerk von Parallax Software ändern, die mit Descent das (Action-) Spielen in eine neue Dimension führten. Spieler und Presse waren gleichermaßen begeistert von dem Spiel, unter anderem auch deshalb, weil es actiongeladene Multiplayer-Gefechte ermöglichte, die für stundenlangen Spielspaß sorgten.
 
Die dritte Dimension:
Dein RaumgleiterDie Story war rein schmückendes Beiwerk - die Arbeits-Roboter in einer Mine der Terran Mining Corporation drehten durch und wendeten sich gegen Minenarbeiter - und war der Aufhänger dafür, in 30 Levels die gefangenen Arbeiter aus den Fängen der Minenroboter zu befreien. Zu diesem Zweck klemmte man sich selbst hinter das Steuer eines kleinen Raumgleiters und begab sich in die Lunar Base I. Spektakulär dann die ersten Minuten in dem Flieger, denn auch wenn das Manövrieren in der dritten Dimension etwas Übung verlangte, war das Feeling unvergleichlich. Und Übung konnte man gut gebrauchen, denn schnelle Wendungen und das Schlagen von Haken waren für das Überleben - besonders in späteren Levels - unabdingbar. Ebenso unerlässlich war ein gutes Gedächtnis, denn in den 3D-Gängen konnte man schnell die Übersicht verlieren - ein Umstand, dem die verworrene 3D-Karte mehr schlecht als recht Tribut zollte.
 
Eine Frage der Ausrüstung:
Feindlicher Roboter auf 12:00Wie bei allen Actionspielen begann man mit einer dürftigen Ausrüstung, durfte aber im Laufe der Zeit stärkere Laser, Plasma-, Gauss-Kanone, Minen oder Homing Missiles gen Feind schicken, der dummerweise mit ebensolchen Mitteln zurückschoss. Außerdem reagierten die Stahlkolosse überraschend intelligent, indem sie einen verfolgten oder einer Rakete gekonnt auswichen. Der lästige Thiefbot stahl einem auch schon mal wertvolle Waffen, die man ihm aber wieder abjagen konnte. Mittels Unverwundbarkeit oder Cloaking-Device konnte man sich kurzfristig einen Vorteil verschaffen. Dadurch entwickelte sich das Spiel immer mehr zu einem Action-Thriller: coole Lichteffekte, verwinkelte und düstere Gänge sowie treibende Sounblaster-Musik sorgten für Adrenalin pur. Besonders spannend wurde es immer dann, wenn man erst mal alle Minen-Arbeiter befreit hatte, noch 60 Sekunden Zeit hatte, den Ausgang der bald explodierenden Mine zu finden und dann in einen Hinterhalt geriet...
Details:
Hersteller:
Parallax

Erschienen:
Im Jahr 1995

Nostalgie:
hoch

System:
MS-DOS, Win

Spielbar?
mäßig

Erhältlich?
Budget-Titel

Links:
Interplay,
Volition,
Outrage
Descent = Abstieg?
Boss-GegnerNach dem Sensations-Erfolg des ersten Teils war es natürlich klar, dass ein Nachfolger her musste. Der kam dann auch mit Descent 2 (1996), das noch mehr Action, bessere Grafik und Gegner, größere Minenkomplexe und gesteigerte Hardware-Anforderungen bot. Die coolste Neuerung des Spiels war ein kleiner Roboter, der einem auf Befehl den Weg durch die verwinkelten Gänge zeigte und damit den ärgsten Schnitzer des ersten Descent geschickt vermied. Auch der zweite Teil war bestens für hitzige Multiplayer-Gefechte geeignet, die im schlimmsten Fall zu Wutausbrüchen und steifen Fingern führten.
1999 sollte noch ein dritter Teil folgen, der nun von Outrage produziert wurde und der trotz guter Kritiken nicht mehr an die Erfolge der Vorgänger anknüpfen konnte. Zwar konnte man erstmals auch oberhalb der Grasnarbe herumdüsen, doch insgesamt schien der Reiz des Neuen verflogen. Volition, eine Gruppe ehemaliger Parallax-Programmierer, entwickelte außerdem noch Descent: Freespace 1 & 2, das im Weltraum spielte und mit dem ursprünglichen Descent nicht mehr allzu viel gemein hatte. Nach den schlechten Verkaufszahlen von Descent 3 sieht es momentan leider nicht mehr danach aus, dass der 3D-Action-Klassiker noch eine Fortsetzung bekäme.
© 20.02.2001 by CE

 
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