GameQuarters.de
 
Handyzubehör zu spitzen Preisen bei www.gsm-welt.de: Der Shop für LCDs, Covers, Akkus, Datenkabel und vieles mehr. Für alle Geräte wie z.B. Siemens oder Nokia.
Review zu:
Splinter Cell
  Die Basis für PC-Spiele  





 
powered by
[otherworld]
 
Populous
Box vorneEs gibt zwei Arten von Softwarehäusern: die einen, die bereits vorhandene Spielideen aufgreifen, und die anderen, die mit jeder Neuveröffentlichung (Innovations-) Maßstäbe setzen. Bullfrog, die Firma mit dem Frosch im Logo, gehörte schon immer zur letzten Kategorie. Als 1989/90 Populous erschien, schlug das Spielkonzept gleich einer Bombe ein, machte Bullfrog nebst Peter Molyneux quasi über Nacht bekannt und schuf im selben Moment ein neues Genre: die Götterspiele.
 
Göttliches Gameplay:
Box hintenIm Grunde war das Konzept so einfach wie genial: mit göttlicher Hand lenkte man die Geschicke seines Volkes und verhalf ihm im Kampf gegen andere Völker zur Oberherrschaft. Als Gott verfügte man selbstredend über verschiedene Spezialfertigkeiten, die Normalsterblichen vorenthalten bleiben. So durfte man Hügellandschaften per Mausklick in Ebenen verwandeln, denn das aufstrebende Völkchen benötigte Platz für größere Häuser. Größere Häuser wiederum bedeutete ein schnelleres Bevölkerungswachstum und eine größere Bevölkerung brachte dem Gott schneller das wertvolle Mana ein. Mit diesem göttlichen Stoff, dem Reb Bull der Antike, konnte man so allerhand lustige (und für den Gegner todbringende) Wunderakte vollbringen. Entweder ließ man im Feindesland die Erde beben und legte dort die Zivilisation in Schutt und Asche, oder man schickte seinen besten Ritter aus, damit er die Konkurrenz dezimierte.
 
Tolle Grafik:
Mal abgesehen vom neuartigen Gameplay wartete Populous auch mit einem hohen Wuselfaktor auf, wie wir ihn heute aus Spielen wie Die Siedler kennen. Wie gebannt schaute man von oben auf sein Völkchen hinab, sah zu wie aus bruchreifen Hütten im Laufe der Zeit stattliche Burgen wurden und freute sich, wenn wieder ein neuer Untertan die elterliche Burg verließ, um seinem Gott zu dienen. Verschiedene Grafiksets wie z.B. Gras-, Winter- oder Lavalandschaft trugen zur grafischen Güte des Spiels bei.
Details:
Hersteller:
Bullfrog

Erschienen:
Im Jahr 1990

Nostalgie:
sehr hoch

System:
MS-DOS

Spielbar?
kaum noch

Erhältlich?
-

Links:
Lionhead
Bullfrogs Klassiker:
Bullfrog-LogoObwohl viele Firmen ähnliche Spielkonzepte entwarfen, konnte erst der offizielle Nachfolger Ende 1992 das Populous-Fieber wieder entfachen. Mit toller Grafik, verschiedenen Völkern und einer Vielzahl neuer Wunder und Naturkatastrophen erstürmte Populous 2 in Windeseile die Charts und heimste - genau wie das Original - zahlreiche Preise ein. Die Firma mit dem Frosch etablierte sich als eine Top-Adresse für Spieleinnovationen und hält diesen Ruf bis heute noch. Wohl jeder PC-Spieler hat schon alle Bullfrog-Games zumindest gehört, wenn nicht gar alle gespielt: Populous (1990), Populous 2, Powermonger (beide 1992), Syndicate (1993), Magic Carpet, Theme Park (beide 1994), Hi-Octane, Magic Carpet 2 (beide 1995), Dungeon Keeper (1997), Populous 3 (1998), Dungeon Keeper 2 (1999), und zuletzt Theme Park World (2000).
 
Peter Molyneux:
Natürlich kann man nicht den Namen Bullfrog nennen ohne auch Spielelegende Peter Molyneux zu erwähnen. Wie kaum ein anderer sorgten er und seine Mannen für frischen Wind in der Spielebranche. 1998 verliess Molyneux Bullfrog und gründete die Lionhead-Studios. Sein neues Projekt Black and White verfügt erwartungsgemäß wieder über das Potential ein Klassiker zu werden. Derzeitiger Lead-Designer bei Bullfrog ist Nick Goldsworthy, der momentan über Konzepte für Dungeon Keeper 3 brütet. Bleibt nur zu hoffen, dass mit dem Weggang von Molyneux nicht auch die legendäre Kreativität Bullfrogs abgewandert ist...
© 2000 by CE

 
top