GameQuarters.de
 
Handyzubehör zu spitzen Preisen bei www.gsm-welt.de: Der Shop für LCDs, Covers, Akkus, Datenkabel und vieles mehr. Für alle Geräte wie z.B. Siemens oder Nokia.
Review zu:
Splinter Cell
  Die Basis für PC-Spiele  





 
powered by
[otherworld]
 
Severance - Blade of Darkness
SeveranceDass die Spanier gute Spiele entwickeln können, wissen wir nicht erst seit dem intelligenten Commandos von den Pyro Studios. Auch Rebel Act ist mit ihrem ersten Titel, dem mittelalterlichen Action-Adventure Severance - Blade of Darkness, gleich ein großer Wurf gelungen. Genau wie die spanischen Kollegen beweist auch Rebel Act Liebe zum Detail, auch wenn man das auf den ersten Blick angesichts der geballten Action nicht vermuten möchte. Zugegebenermaßen lassen sich diese beiden Spiele nicht unbedingt miteinander vergleichen, aber eines haben sie auf jeden Fall gemeinsam: sie machen Spaß.
 
Grafik:
Startlevel BarbarBereits im Character-Auswahlmodus offenbart Severance seine grafische Klasse. Rasante Kamerafahren verbinden die vier Helden miteinander. Auch die ersten Schritte in der Welt von Severance sorgen für Staunen ob der grafischen Pracht des Spiels. Das Abendrot wirft weiche Schatten, auf der Wasseroberfläche spiegelt sich die Umgebung und Euer Alter Ego ist geschmeidig animiert. Spätestens, wenn Ihr eine Fackel aufnehmt, wird Euer Augenmerk auf die Schatten fallen. Nie zuvor wurden die Schatten derart detailliert in Abhängigkeit von der Lichtquelle und in Echtzeit berechnet. Nähert man sich einer Lichtquelle, wird der Schatten an der Wand größer, bei zwei Lichtquellen sind sogar zwei Schatten zu sehen. Dabei sind auch kleinste Details an der Rüstung des Helden sichtbar.
Kurze Zwischensequenzen direkt in der 3D-Grafik lockern das Geschehen auf und situationsbedingt einsetzender, epischer Sound sorgt für zusätzliche Atmosphäre. All diese Pracht macht sich hauptsächlich in gesteigertem Arbeits- und temporärem Speicherbedarf bemerkbar, als CPU kann man schon ab 500 MHz aufwärts ins Abenteuer ziehen.
 
Das Schwert der Dunkelheit:
SonnenuntergangDie Story ist reine Nebensache - der finstre Unhold Ragnar schmiedet Weltunterjochungs-Pläne, die nur mit dem sagenumwobenen Blade of Darkness durchkreuzt werden können. Was liegt also näher, als sich danach auf die Suche zu machen? Zunächst muss man sich aber entscheiden, ob man lieber mit Barbar, Krieger, Amazone oder Zwerg in den Kampf zieht. Jeder Character startet in unterschiedlichen Levels und hat auch verschiedene Fähigkeiten. Der Barbar kann z.B. leicht zweihändige Waffen schwingen, der Krieger ist ein guter Allrounder, die Amazone setzt auf Bogen oder Speer und der Zwerg ist robust aber langsam. Während am Anfang alle noch ziemlich schwach auf der Brust sind, erhält man durch Ausschalten von Gegnern Erfahrungspunkte, die die Lebensenergie und Angriffs- und Verteidigungswerte erhöhen.
 
In Bewegung bleiben:
Kampf dem TrollWas Severance von Rune abhebt, ist der ausgeklügelte Kampfmodus. Dazu gibt es zwei Bewegungs-Modi: Im Erkundungs-Modus läuft man schneller und springt weiter, kann dafür aber nicht seitwärts laufen (engl.: "strafen"); im Kampf-Modus kann man seinen Gegner fixieren und fortan um ihn kreisen, also strafen, sowie Schlagcombos vom Stapel lassen. Dabei gibt es allgemeine Spezialattacken (wie z.B. für Einhandwaffen) und nur bei bestimmten Waffen funktionierende Attacken, die dem Gegner wesentlich mehr Schaden zufügen. Solche Spezialattacken verschlingen auch mehr Energie - geht der Energiebalken gegen Null, ist man kurzzeitig wie gelähmt und für Angriffe anfällig. Dann empfiehlt es sich, einen der seltenen Heiltränke parat zu haben oder schnell etwas Nahrung zu finden. Äußerst rar sind auch Kraftränke, die man sich für die schweren Boss-Gegner aufheben sollte, die über weitaus mehr Hitpoints verfügen und schon mal magische Fähigkeiten haben können. Ansonsten trifft man auf Monster wie Zombies, Skelette oder Todesritter, die alle über bestimmte Angriffsmodi verfügen. Gefallene Schergen lassen meist Waffen oder Schilde liegen, von denen man nur eine begrenzte Anzahl mitnehmen kann. Früh findet man schon mächtige Schwerter oder Äxte, die man aber erst ab einem bestimmten Level sinnvoll verwenden kann, weil man ansonsten zu langsam damit wird (wie z.B. bei Zweihand-Waffen).
Details:
Hersteller:
Rebel Act

Webseite:
Severance,
Demo-Version

Genre:
Action-Adv.

Grafik:
sehr gut

Sound:
gut

Spieltiefe:
sehr gut

Wertung:
sehr gut

Mehr unter:
Pics
Cheats
Pro & Contra:
Todesritter vorausBis man bei Severance den Abspann sieht, dürfte es einige Zeit dauern. Die 18 Levels sind äußerst groß, sind aber durch den recht linearen Aufbau trotzdem einigermaßen übersichtlich. Zwar unterscheiden sich die Verliese, Minen oder Grabkammern nicht immer so gewaltig, aber dennoch wurden sie mit schönen Texturen in Szene gesetzt. Dem Spiel anzukreiden ist aber, dass die Story eher mau ist und auch die Rätsel selten über Schlüssel- und Schalter-Qualitäten hinausgehen. Auch die komplexe Steuerung ist erstmal schwer gewöhnungsbedürftig, nach einiger Übung stellt sie sich aber als durchdacht heraus. Jump'n'run-Einlagen sind lediglich vereinzelt anzutreffen.
Severance konzentriert sich auf Schwert-Action, und das ist gut so. Die Kämpfe sind fordernd und dürften auch Profis bei der Stange halten, dennoch kommt man mit Übung und Einsatz diverser Schlag-Combos voran. Ebenso lebt das Spiel von seiner grandiosen Atmosphäre - es macht einfach Spaß im fahlen Sonnenlicht durch die Minen zu laufen oder mit einer Fackel dunkle Gänge auszuleuchten. Allerdings ist Severance nicht gerade für die jüngere Generation geeignet, zumindest bei ausgeschalteter Kindersicherung geht es recht blutig zur Sache. Insgesamt kommen Mittelalter- und Fantasy-Freund mit Hang zur Schwertlopperei voll auf ihre Kosten - wer Rune mochte, wird Severance lieben.
© 25.08.2001 by CE

 
top