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Review zu:
Splinter Cell
  Die Basis für PC-Spiele  





 
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Die Sims
LogoWill Wright, Schöpfer von Maxis' Mega-Seller Sim City, meldet sich mit der ungewöhnlichsten (und doch so einfachen) Spielidee seit langem zurück: Die Sims ist praktisch der erste "Lebenssimulator" der Welt - sieht man mal vom Uralt-Spiel Happy Computer People ab. Durch die Bank erntete das innovative Spiel euphorische Kritiken seitens der Spielepresse, und das, obwohl der Spieler in eine Rolle versetzt wird, die er im normalen Leben wohl nie freiwillig übernommen hätte: das Managen eines Haushalts. Doch schaut es Euch erst einmal an, bevor Ihr sofort denkt, dass ein wenig Ork-Verprügeln mehr Spaß machen würde...
 
Sim Grafik:
Auf den ersten Blick wirkt die Grafik von Die Sims leicht angestaubt. Das liegt vor allem daran, dass auf grossartige Renderintros, Zwischensequenzen und jegliche Art von Effekten verzichtet wurde. Funktionalität ist angesagt: zwei Auflösungen (800 x 600 und 1024 x 768 Pixel) sowie mehrere Zoom- und Drehstufen - das war's. Dafür können die zahlreichen Animationen der Sims gefallen, die zwar manchmal hölzern daherkommen doch sehr schön die Stimmung der Sims wiederspiegeln. Insgesamt wirkt die Grafik unauffällig. Und in der Tat achtet man nach kurzer Zeit nicht mehr auf die Grafik sondern nur noch auf das Geschehen in den eigenen vier (virtuellen) Wänden.
 
Sim Haus:
Das Hausmädchen sorgt für OrdnungEine Story gibt es nicht. Wie im richtigen Leben zählen einzig und allein der soziale Kontakt mit den Nachbarn und der Aufstieg auf der Karriereleiter. Die Anfänge sind gewohnt bescheiden: mit 20.000 DM gilt es, sich eine Existenz aufzubauen. Dazu stellt man sich zunächst seine Wunschfamilie zusammen und kauft sich ein kleines Häuschen. Mit dem übrigen Geld kann man seine Wohnung ausstaffieren, wobei man wirklich alle Einrichtungsgegenstände selber aussuchen kann. Bis man sich von der Küche über Wohnzimmer bis zum Bad vorgearbeitet und auch noch die Farbe der Tapeten bestimmt hat, vergeht eine Weile, doch über das Ergebnis ist man fast so stolz wie über seine eigene Wohnung. Man kann auch Grundstücke kaufen und sich selber ans Häuslebauen machen. Die Palette der zur Verfügung stehenden Gegenstände ist riesig.
 
Sim Life:
Das Zauberwort der Sims heisst "Stimmung". Alles mögliche kann die Stimmung der Sims beeinflussen: das Aussehen und die Ausstattung der Wohnung - je luxuriöser die Einrichtung desto besser auch meist die Stimmung. Die Grundbedürfnisse - hungert ein Sim, liegt Müll in der Wohnung, ist er übermüdet oder hat er schon lange nichts Unterhaltendes wie Fernsehen oder Schwimmen mehr gemacht, fällt sein Stimmungsbarometer. Aber auch die Grundeinstellung des Sims (wie "nett", "ordentlich", "verspielt" oder "aktiv") hat wesentliche Konsequenzen für sein Wohlbefinden. Eine gute Stimmung wiederum wirkt sich auf den Erfolg im Berufsleben aus, denn nur motivierte Angestellte erhalten auch eine Beförderung. Allerdings kann man seine berufliche Karriere nur indirekt steuern. Wenn alle Sims auf der Arbeit (oder auch in der Schule) weilen, läuft das Spiel im Zeitraffer weiter, bis ein Sim heimkehrt. Es gilt also, den Tagesablauf so zu gestalten, dass der Sim gutgelaunt in den Tag startet und nicht völlig apathisch zur Arbeit taumelt.
Am interessantesten sind natürlich die sozialen Bande. Haben Sims die gleichen Vorlieben, steigt deren gegenseitige Sympathie. Durch Komplimente und Geschenke lässt sich gezielt um seinen Wunschpartner werben und ihn schliesslich auch heiraten. Doch kaum ist das Eheglück perfekt, so kann es sein, das der quäkende Nachwuchs den Tagesplan wieder auf den Kopf stellt...
Details:
Hersteller:
Maxis

Webseite:
The Sims

Genre:
Simulation

Grafik:
befriedigend

Sound:
gut

Spieltiefe:
sehr gut

Wertung:
sehr gut

Mehr unter:
Cheats
Pro & Contra:
Der Nachwuchs beim SpielenDie Sims in aller Kürze beschreiben zu wollen, ist praktisch unmöglich - zu komplex sind die Handlungsmöglichkeiten, die sich dem Spieler bieten. Doch trotz allem steckt der Teufel im Detail: Es ist schon seltsam, dass ständig Nachbarn vorbeikommen, man selbst aber niemanden besuchen kann. Oder dass die Sims nicht älter oder nicht krank werden oder dass sie sieben Tage die Woche arbeiten müssen. Zugegeben, all das sind Kleinigkeiten, doch bei einem Spiel, das auf Authenzität großen Wert legt, fallen sie schon ins Gewicht.
Das ändert freilich nichts an der Qualität des Spiels. Die KI der Sims ist zwar nicht perfekt, simuliert den Alltag aber schon recht ordentlich. Und das ist es auch, was einen stundenlang an den Monitor fesselt: das Gefühl, halbwegs intelligente Sims durch den Tag zu begleiten und für sie verantwortlich zu sein. Wer kann schon z.B. einen vollkommen ausgehungerten Sim seinem Schicksal überlassen? Für Wiederspielwert sorgt die Möglichkeit, alle Familien der in Die Sims dargestellten Siedlung zu familiärem Glück zu führen. Und selbst danach sorgen zahlreiche Editoren und Webseiten aus dem Internet, dass man bei seinen Sims immer wieder mal vorbeischaut. Was soll ich sagen: ein Klassiker!
© 2000 by CE

 
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