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Ultima IX - Ascension
LogoSeit kurzem ist die englischsprachige Version von Origins Ultima IX erhältlich, im Februar soll die (bugbereinigte) deutsche Version erscheinen. Alle Patches für die englische Version stehen unter unten stehender Adresse zum Download bereit. Ascension stellt den letzten Teil der Guardian-Trilogie dar und soll das letzte Spiel mit dem tugendhaften Avatar als Hauptfigur sein. Wahrscheinlich ist auch, dass es das letzte Ultima-Spiel für Soloplayer wird, denn zukünftig will Origin nur noch Online-Multiplayer-Spiele (Stichwort: Ultima Online 2) programmieren. Zum Trost für alle Ultima-Fans ist Ascension aber umso epischer und prächtiger ausgefallen.
 
Grafik & Spielwelt:
BritainUm eines vorwegzunehmen, die Grafik übertrifft so ziemlich alles vorher Dagewesene. Mit unglaublicher Liebe zum Detail erschuf das Team um Richard Garriott das gesamte Britannia als in sich geschlossene 3D-Welt. Nicht nur, dass wieder alles in der Spielwelt manipulierbar ist. Es gibt auch keine festen Levelgrenzen mehr: die Übergänge zwischen Stadt, Dungeon, Wildniss oder Berglandschaft sind fließend. Alles, was in der Ferne sichtbar wird, kann man auch erreichen. Vögel und Schmetterlinge schwirren durch die Luft, das Meer brandet gegen die Küste und die Sonne zieht am Himmel ihre Bahn, weshalb Tag- und Nachtwechsel ebenso wie sich ändernde Wetterverhältnisse an der Tagesordnung sind. Des Nachts werfen Lampen und Fackeln schummriges Licht. Bei Gesprächen, die direkt in der Spielgrafik ablaufen und allesamt mit Sprachausgabe unterlegt sind, beherrschen die Charaktere sogar einfache Mimik und Gestik. Dabei sind sowohl die Personen als auch die Landschaft mit detaillierten Texturen versehen worden. Und die gerenderten Cutscenes sind absolut filmreif.
 
Hardwarehunger:
WächterDoch wo viel Licht, da auch viel Schatten, denn all diese Pracht hat seinen Preis. Unter 300 MHz braucht man praktisch nicht anzufangen; eine schnelle 3D-Grafikkarte, 128 MB RAM und mind. 600 MB Festplattenplatz sollten ebenfalls vorhanden sein. Doch selbst dann kann man nur im 640 x 480 Modus mit wenig Details spielen, soll das Spiel nicht vollends zur Slide-Show verkommen. Zwar kann man auch mit 1600 x 1200 Bildpunkten spielen, doch dann sind selbst PCs mit 600 oder 700 MHz gefordert. Der enorme Hardwarehunger und die teils etwas längeren Ladezeiten (bei langsameren Rechnern) sind denn auch die größten Nachteile des Spiels.
 
Story & Gameplay:
Buccaneer's DenZum dritten (und letzten) Mal treiben der Guardian und seine Schergen, wie z.B. Lord Blackthorne, in Britannia ihr Unwesen. Als plötzlich acht riesige Säulen aus dem Erdboden schiessen und die Schreine der Tugend zerstört werden, beginnt ein Verfall der Tugenden. In der Hauptstadt Britain beispielsweise, der Stadt des Mitleids, werden die Armen und Kranken aus der Stadt verbannt und nach Yew ins Exil geschickt, was von einem wenig mitleidsvollen Verhalten kündet.
In dieser düsteren Lage macht sich der Verfechter aller Tugenden, der Avatar, auf, Britannia erneut vor dem Untergang zu bewahren. Man beginnt das Spiel als eine Art Tutorial im Haus des Avatars, um sich mit der Steuerung und der Tomb Raider-Perspektive zurechtzufinden. Der Avatar beherrscht nun (fast) alle Fähigkeiten, über die auch Miss Croft verfügt: rennen, springen, klettern, schwimmen, kämpfen - alles in 3D. In der Nähe seines Anwesens trifft er auf eine Zigeunerin, die ihm für die Charaktergenerierung wichtige Fragen stellt. Je nachdem, wie er sich dabei verhält, startet er in Britannia als ein anderer Charakter, z.B. als Kämpfer oder Magier. In Britain angekommen, macht er sich auf zum Schloss von Lord British, wo er, begleitet von "Rule Britannia"-Klängen, seine ersten Instruktionen erhält. Seine Aufgabe ist es nun, alle acht Schreine zu reinigen und die Tugenden wiederherzustellen. Doch bis es soweit ist, will Britannia erst mal bereist werden...
Details:
Hersteller:
Origin

Webseite:
Ultima 9

Genre:
Rollenspiel

Grafik:
sehr gut

Sound:
gut

Spieltiefe:
sehr gut

Wertung:
sehr gut

Mehr unter:
Cheats
Pro & Contra:
AvatarEs macht einfach Spaß, durchs herrliche Britannia zu streifen und bei den zahlreichen Subquests sich so richtig tugendhaft zu verhalten. Auf seinem Weg trifft man auch den ein oder anderen alten Bekannten (z.B. Iolo oder Shamino). Story, Grafik und Atmosphäre sind unvergleichlich; sogar eine Romanze mit der dunkelhaarigen Schönheit Raven darf man eingehen. Außerdem wurde das Inventory und das Magiesystem verbessert. Das Inventory ist nun aufgeräumter, und man kann über eine Leiste am unteren Bildschirmrand schneller auf wichtige Gegenstände zurückgreifen. Fürs Zaubern braucht man jetzt nicht mehr für jeden Spruch die nötigen Zutaten mit sich rumschleppen. Einmal durch ein Ritual ins Zauberbuch übertragen, kosten die Sprüche nur noch Manapunkte.
Größter Wermutstropfen sind die extrem hohen Hardwareanforderungen, die auch so manch gestandenem Ultima-Fan die Tränen in die Augen treiben. Auch die ungewohnte Perspektive, die z.T. recht an Tomb Raider erinnernden Hüpfeinlagen und das Fehlen einer Party wird nicht jedem gefallen. Die bislang zahlreich auftauchenden Bugs sollen mit dem Erscheinen der deutschen Version behoben sein. Doch diese Kleinigkeiten können nicht dem überaus positiven Gesamteindruck beeinträchtigen. Wer über die nötige Hardware verfügt, sollte dieses Britannia auf keinen Fall verpassen.
© 2000 by CE

 
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